Das Problem erklärt sich selbst – para = Geld….


 Yunus Emre Köz, einer „meiner“ Studenten erklärt es mathematisch doch völlig logisch, das am Ende des Geldes immer noch so viel Monat übrig ist

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(Wein-)Geistreiches….. – hier das Ergebnis…..


Also, das mit dem Genuss von Alkohol ist hier in der Türkei so eine Sache. Teuer ist er – und deshalb trinkt „man“ ihn auch nicht. Gläubige Muslime sowieso nicht – und alle halten sich konsequent daran – oder vielleicht doch etwa nicht immer?

Gestern hat mir ein gläubiger und daher absolut Glaubhafter ein Rezept verraten, eigentlich gleich zwei. Aber eins habe ich eben ausprobiert: Nimm eine dicke fette Wassermelone, bohre mit der Bohrmaschine mit dem größten Bohrer fünf bis sechs große Löcher rund um das Ende, das einst am Melonenstrauch hing. Die Löcher müssen tief genug sein – Schlagbohren nicht nötig, geht auch ohne Schlag….

Tröpfle gaaaanz vorsichtig, damit nicht so viel daneben geht, in jedes Bohrloch so lange guten Raki, bis das Ganze überlaufen tut. Decke es mit Klarsichtfolie ab, setze die so Veredelte auf einen leeren Yoghurteimer – und stelle sie vierzig Tage lang dunkel.

Meine liegt seit eben auf Termin 07.08.2012….. – eine lange Zeit des Wartens…..

Also, das war dann wohl nichts! Heute habe ich die mit leckerem Raki geimpfte Melone auf den Komposthaufen geschmissen! Meine liebe Frau behauptet, es riecht nach Leiche und nach Verwesung in unserer Behausung! Leider hatte sie recht. Fazit: vergesst es, genießt Raki lieber pur und impft keine Melonen damit. Außerdem wird man aus Schaden klug, mich eingeschlossen…..

Alanya-Kestel, am traurigen 20. Juli 2012

Auf ein Wort, Herr Innenminister Schünemann im Kabinett zu Hannover!


Extremisten-Checkliste: Niedersachsen fördert „Klima der Angst“

Deutsch Türkische Nachrichten | 28.06.12, 15:45

Nach einer Broschüre des niedersächsischen Innenministers könnte fast jeder mit islamistischer Radikalisierung in Verbindung gebracht werden. Mit schwammigen Merkmalen wie Gewichtsverlust, längeren Reisen oder veränderten Kleidungsgewohnheiten sollte Behörden das Erkennen von Extremisten vereinfacht werden. Stattdessen wird die Checkliste eher als schlechter Witz empfunden.

Aufgrund Broschüre zur Erkennung von islamistischer Radikalisierung muss sich das niedersächsische Innenministerium mit scharfer Kritik auseinandersetzen. „Vorbehalte, Vorurteile und Misstrauen gegenüber muslimischen Mitbürgern“ fördere Minister Schünemann schon seit mehreren Jahren, erklärte die SPD-Abgeordnete Sigrid Leuschner im Landtag in Hannover.

Gewichtsverlust, veränderte Kleidungsgewohnheiten, längere Aufenthalte in Ländern mit mehrheitlich muslimischer Bevölkerung – an diesen und ähnlich absurden Merkmalen seien Extremisten zu erkennen. Die Broschüre richtet sich an Schulen, Jugendämter, Wirtschaftsunternehmen und ähnliche Einrichtungen.

Dass sich mit dieser Liste praktisch jeder verdächtig machen könnte, hat das Ministerium offenbar nicht bedacht. Avni Altiner, Vorsitzender des Moscheeverbands Schura Niedersachsen erklärte, durch die Liste entstehe ein „Klima der Angst“.

So weit Ihre sicher wohl fundierten Begründungen, Herr Mininister der (inneren) Befürchtungen. Aber zum Thema ein persönliches Bekenntnis  – Erstens Ich habe, Allah sei es gedankt, erheblich an Gewicht abgenommen, tut mir gut, ich kann viel besser schnaufen. Zweitens habe ich meine Kleidungsgewohnheiten erheblich verändert. Im Schrank hängen ganz hinten 3 Stück verstaubte Krawatten – und die weißen Hemden wurden seit Jahren nicht mehr gebügelt; der Rentner braucht sie nicht mehr. Das Entsetzlichste, wertester und umfänglich informierter Meister des Inneren: ich genieße mit meiner lieben Frau das Leben in einem Land mit überwiegend muslimischer Bevölkerung – in der Türkei nämlich. Wäre ich nicht zu ungeschickt, würde ich vielleicht ja noch an einer Wasserbombe basteln….

Bin ich nun ausreichend verdächtig; Innenmeister im Bangemachen? Minister erhalten von ihren Weisen gute Ratschläge – einer, obwohl kein Weiser, von mir gefällig? Ich würde an Ihrer Stelle mein eigenes Inneres erkunden – und überlegen, wie ich aus diesem Sommerloch wieder herauskäme…. 

Peter Hockenholz, Alanya-Kestel/Türkei am 28. Juni 2012

Höflicher Umgang: „bitte nach Ihnen?“


Italiens Ministerpräsident Monti „Dann fährt der Euro zur Hölle“ –

Italiens Regierungschef Monti rechnet mit dem Schlimmsten, sollte der EU-Gipfel scheitern. Wenn seine Landsleute entmutigt würden, könnte das Kräfte freisetzen, die den Euro „zur Hölle fahren lassen“.

Hells Angels Hannover haben sich aufgelöst…

google news von heute – 28. Juni 20912

Ziemlich nah dran – nur rund 1.500 km weiter hinten…


SYRIENFRAGE
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Syrische Grenze: Türkische Truppen in höchster Alarmbereitschaft
Deutsch Türkische Nachrichten | 27.06.12, 10:19
Die Türkei soll in einen Krieg verstrickt werden, glaubt Ministerpräsident Erdoğan. Das sei der Grund für die wiederholten Provokationen. Doch in diese Falle werde das Land nicht tappen. Trotzdem werden türkische Soldaten an der Grenze zu Syrien in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Ihre Anweisung lautet nun anders als bisher, auf Übergriffe zu reagieren.

Landgericht Köln: Beschneidung aus religiösen Gründen ist Körperverletzung


Landgericht Köln: Beschneidung aus religiösen Gründen ist Körperverletzung
Deutsch Türkische Nachrichten | 25.06.12, 21:37
Das Landgericht Köln hat in einem aufsehenerregenden Urteil die Beschneidung von Kindern unter Strafe gestellt. Das religiöse Ritual sei eine schwere Beeinträchtigung der körperlichen Unversehrtheit.

In Köln hat das Landgericht ein Urteil aus erster Instanz kassiert und schafft eine für Juden und Muslime völlig neue Rechtslage: Ein muslimischer Arzt hatte auf Wunsch der Eltern eine Beschneidung bei einem vierjährigen Jungen vorgenommen. Als es zwei Tage später zu Nachblutungen kam, brachte die Mutter das Kind in die Notaufnahme. Der zuständige Staatsanwalt erhob daraufhin Anklage gegen den Arzt. Zunächst wertete das zuständige Amtsgericht den religiös begründeten Eingriff als rechtlich unbedenklich.

Das Landgericht hob jedoch nun die Entscheidung auf. Mit der Beschneidung werde eine „schwere und irreversible Beeinträchtigung der körperlichen Unversehrtheit“ eines Menschen verursacht. Weder das Elternrecht noch das Recht auf freie Religionsausübung reichten zur Legitimation für einen solchen Eingriff aus, die Unversehrtheit des Körpers sei das höhere Rechtsgut. Somit mache sich ein Arzt, der Beschneidungen aus religiösen Gründen und nicht aus medizinischen Indikationen vornehme, einer Körperverletzung schuldig. Mit diesem Urteil sind Beschneidungen aus religiösen Gründen in Deutschland ab sofort als Strafftaten zu bewerten.

Bisher war die Beschneidung eine rechtliche Grauzone gewesen: Selbst wenn ein Gericht im Einzelfall auf Körperverletzung entschied, musste der betreffende Arzt wegen des sogenannten „Verbotsirrtums“ freigesprochen werden. Jeder Arzt konnte sich nämlich darauf berufen, dass er keine Kenntnis davon habe, dass Beschneidungen aus religiösen Gründen strafbar seien – weil es nämlich dahingehend keine ausdrückliche gesetzliche Regelung und bisher auch keine gerichtlichen Entscheidungen auf Berufungsebene gab. Das Landgericht Köln hat mit seinem Urteil hier eine neue Rechtslage geschaffen, die künftig bei allen Fällen von religiöser Beschneidung Anwendung finden wird.

Jüdische und muslimische Verbände wollen zunächst die Urteilsbegründung prüfen. Die Religionsgemeinschaften haben das Recht auf Beschneidung bisher stets als Teil der Religionsfreiheit verstanden. Mit dem ersten Urteil in der zweiten Instanz müssen die Verbände eine Neubewertung ihrer Positionen vornehmen. Insbesondere ändert sich die Lage für Ärzte, weil sich diese ab sofort nicht mehr auf den Verbotsirrtum berufen können.