Deutsche Digitale Bibliothek gestartet – Spiegel-online – SPON – vom 28.11.2012 SUPER


Deutsche Digitale Bibliothek: Derzeit noch "beta"Es ist eine Art deutsche Antwort auf Google Books: Am Mittwoch ist die Deutsche Digitale Bibliothek gestartet, ein Online-Archiv für Kunst und Kultur, das die Exponate und Schätze von Museen und Bibliotheken digital verfügbar machen soll. Bislang aber noch als Beta-Version.

Berlin – Die Deutsche Digitale Bibliothek, ein gemeinsames Internetportal der Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen in Deutschland, ist in einer ersten Version gestartet. Vertreter von Bund und Ländern schalteten am Mittwoch in Berlin den Zugang zu der Datenbank frei. Unter der Adresse www.deutsche-digitale-bibliothek.de kann jedermann jetzt in dem öffentlichen Bestand nach Büchern, Bildern, Filmen, Noten und Musikstücken suchen. Derzeit trägt das Angebot noch die Bezeichnung „beta“ im Titel, als Hinweis darauf, dass es sich um ein noch im Aufbau befindliches Projekt und nicht die finale Version der Seite handelt.

„Das ist eine wirkliche Demokratisierung von Kunst und Kultur“, sagte Vorstandssprecher Hermann Parzinger bei der Vorstellung. Bisher sind 5,6 Millionen Datensätze von 90 Einrichtungen zugänglich. Im kommenden Jahr soll der Regelbetrieb anlaufen.

Die Digiale Bibliothek soll eine „digitale Kultur- und Wissenschaftslandkarte“ werden, eine Plattform, auf der man sich „auch mit Gleichgesinnten zu einem Thema austauschen“ kann. Die Seite solle künftig auch „virtuelle Museumsbummel“ ermöglichen, etwa über 3-D-Betrachtungen von Skulpturen und Kulturdenkmälern. Zum Teil lassen sich Bilder von Kunstobjekten direkt auf der Seite ansehen, anderswo wird auf die Angebote der zahlreichen kooperierenden Institutionen verlinkt. Dort kann man dann etwa digitalisierte Bücher online lesen. Zum Teil finden sich die Resultate aber auch direkt auf den Seiten der Deutschen Digitalen Bibliothek – so kann man sich alte Schellackplatten von Werken Schillers oder Goethes anhören.

Auch Objekte, die „aus konservatorischen Gründen nicht zugänglich sind“, könnten nun für jedermann verfügbar gemacht werden, so Parzinger. Das Imagevideo, das zur Eröffnung auf die Seite gestellt wurde, verspricht außerdem: „Selbstverständlich werden dabei Urheberrecht und Datenschutz gewahrt.“

Bislang sind über 1800 Einrichtungen an dem Projekt beteiligt, darunter Museen, Bibliotheken, Forschungseinrichtungen und Archive. Die digitale Bibliothek sei ein Großprojekt, das „immer weiter wachsen und letztlich nie zu Ende sein“ werde, so Parzinger.

Mit der Bibliothek möchten Bund und Länder auch Projekten wie der Leseplattform Google Books etwas entgegensetzen. Für den Aufbau der Infrastruktur hat der Bund bis Ende 2011 8,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Als Anschubfinanzierung steckten Bund und Länder bis heute weitere 7,8 Millionen in das Projekt. Pro Jahr sollen weiterhin 2,6 Millionen Euro für den Betrieb bereitstehen – vorerst allerdings nur bis 2015. Dann wird neu über die Finanzierung verhandelt.

-.-.-.-.-.- Probegeklickt.SUPER! Alle deutschen Museen vom Soffa aus besuchen. Klickt mal http://www.deutsche-digitale-bibliothek.de – schönen Gruß aus Berlin von Nofretete

JINGLE HELLS UND WEIHNACHTSMÄRKTE – CICERO 28.11.2012


Die Sau in Duldungsstarre

VON ALEXANDER MARGUIER28. NOVEMBER 2012 – Jesus würde sich fragen, ob es sich gelohnt hat, auch für diese Sünden am Kreuz zu sterben.

Der Kapitalismus zeigt seine niedersten Instinkte aus Trotz eben immer genau da, wo ihm einmal im Jahr ganz traditionell die boshafte Fresse poliert werden könnte – auf dem Weihnachtsmarkt

Alle Jahre wieder, und zwar mehr oder weniger pünktlich fünf Wochen vor Heiligabend, beginnt der musikalische Weihnachtsterror. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, „Ihr Kinderlein, kommet“ und „Es ist ein Ros‘ entsprungen“ gehören zweifelsfrei zum deutschen Kulturgut und somit unter immerwährenden Artenschutz. Von mir aus sogar im Hochsommer und in der Interpretation von Gotthilf Fischer. Aber das eiaculatio-praecox-hafte Abdudeln amerikanischer Christmas-Schmonzetten in der Öffentlichkeit und noch vor dem ersten Advent sollte dringend unter Strafe gestellt werden. Das sage ich ausdrücklich als Mensch mit einer liberalen Grundhaltung. Denn wer die meiste Zeit seines Lebens in Großstädten verbracht hat, kennt die Grenzen der Freiheit ziemlich genau. Sie beginnen zum Beispiel dort, wo man abends vor die Bürotür tritt und bereits nach wenigen Schritten durch einen der wie Unkraut wuchernden Weihnachtsmärkte geleitet wird. Wobei zur Verteidigung des Unkrauts festzuhalten wäre, dass dieses nicht penetrant nach Frittenfett riecht und auch keine stimmungsvoll-digitalen Klingeltöne von sich gibt, die den arglosen Passanten an das Glockengeläut der missratenen Elche eines gewissen Santa Claus gemahnen sollen.

Inzwischen haben sich – schlechte Gewohnheiten setzen sich bekanntlich besonders schnell durch – schon sämtliche Polka-Prekariatler aus der örtlichen Straßenmusik-Mafia mit weihnachtlichem Notenmaterial eingedeckt und drücken einem bei jeder unpassenden Gelegenheit das Ergebnis ihrer fruchtlosen Proben auf die Ohren. Als ob das zwischen Kasatschok und Kalinka mäandernde Standardprogramm nicht schon Strafe genug wäre. Aber wer will diesen armen Vagabunden des eingeschränkten Wohlklangs ihr künstlerisches Engagement schon verübeln, wo doch jeder Supermarkt und jedes Ladengeschäft, vom Ein-Euro-Verramscher bis hin zu den überteuerten Filialen der international gängigen Luxus-Massenware, mit einem weihnachtlichen Wall of Sound aufwartet, gegen den die Berliner Mauer eine ästhetische Wohltat war? Der Kapitalismus zeigt seine niedersten Instinkte aus Trotz eben immer genau da, wo ihm einmal im Jahr ganz traditionell die boshafte Fresse poliert werden könnte. Schließlich war Jesus, um dessen Geburt es dem Vernehmen nach an Weihnachten ja auch irgendwie geht, weder als aufdringlicher Schlagersänger noch als willenloser Konsumfetischist bekannt. Ich würde eher mutmaßen, er würde sich angesichts dieser in seinem Namen betriebenen akustischen Umweltverseuchung fragen, ob es sich wirklich gelohnt hat, auch für diese Sünden am Kreuz zu sterben.

Aber wir wollen hier nicht spekulieren, sondern traurige Realitäten beklagen. Und dazu gehören eben die üblichen Verdächtigen: „Rudolph, the red-nosed Reindeer“, „Djingle Bells“, „Walking in a Winter Wonderland“ – und wenn es ganz schlimm kommt, auch noch „Driving home for Christmas“ sowie „Last Christmas“, der ultimative Stimmungsverhunzer von Wham. Ich will mich wirklich nicht als Geschmackspolizei aufspielen, jeder soll hören dürfen, was ihm gefällt. Aber eben zuhause, in den eigenen vier Wänden, am besten mit Kopfhörer. Und nicht unter zwangsweiser Publikumsbeschallung auf offener Straße oder in öffentlich zugänglichen Räumen. Stellen Sie sich doch nur mal vor, jedes Jahr würden bereits mehrere Wochen vor dem „Internationalen Tag des Walfischs“ (sollte es den noch nicht geben, kann es nicht mehr lange dauern) große Lautsprecher auf allen Marktplätzen der Republik aufgebaut, um die Bevölkerung mit Walgesängen an das nahende Ereignis zu erinnern. Das wäre doch skandalös, oder? Wobei sich auch dieses Ritual sicherlich schnell durchsetzen würde, wenn sich herausstellte, dass es dem Einzelhandel zu Umsatzzuwächsen verhilft. Vielleicht müssen wir ja einfach akzeptieren, dass unser Wohlstand auf musikalischen Kaufanreizen beruht, die man als treuer Staatsbürger über sich ergehen lassen muss wie eine Sau in Duldungsstarre. Keine Sorge, in einem Monat ist es schon wieder vorbei.

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dem wäre nichts hinzuzufügen – außer: gar fröhliche Weihnacht!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anadolu hastanesi – Was für ein Tag


„Deine Pumpe lahmt. Die Lager sind ausgeleiert. Du brauchst einen Hilfsmotor!“ Das war vor mehr als sieben Jahren die Auskunft eines Jüngers des Aesculap. Aber Totgesagte leben bekanntlich länger. Ob du wirklilch Hilfe brauchst, den Kreislauf noch einige Zeit in Gang zu halten, das will ich erst mal sehen. So ein anderer Herzenskundiger mit Hilfe seiner Dolmetscherin vor einigen Tagen. Dazu will ich dir tief – in dein Herzchen schauen. Er hat. Ich auch, wenn auch als der buchstäblich Unterlegene. Ein interessanter Anblick, sich selbst von innen betrachten zu dürfen: leicht angegrautes Organ, tiefschwarze, nein, nicht Seele, sondern Arterien. Nicht uninteressant übrigens.

So rasch geht das alles gar nicht. Zuerst hat man sich nackig zu machen, sogar der Ehering und der Halsschmuck gelten als Kleidung, runter damit. Bereit liegt ein geblümtes Nichts aus einem zauberhaften dünn und fast durchscheinendem Gardinenvorhang, zumindest seine Anmutung. Da auch Krankenhäuser sparen müssen, ist dieses Nichts so knapp gefertigt, das einen ausgewachsenen männlichen Körper höchstens zu fünfundsiebzig Prozent verhüllt. Die weiblichen Begleitung eilt mit dem Delinquenten so raschen Schrittes zur Stätte der Handlung. Durch das Tempo macht dieses Bekleidungswunder so viel Wind im Gang, dass etwaige Mitbürger ihren Augen nicht trauen. Die Dame indes zog es vor, vorneweg zu eilen, denn ein alter Kerl – hinten völlig blank, ist für eine Kopftuchträgerin ein Anblick, den sie sich wohl ersparen wollte.

Das Fernsehen in sich selbst war nur teilweise ein Genuss als die Kommentare der Handelnden in türkisch erfolgten. Keine Rückwanderung, Herumrollen in einem Inline-Taxi mit Flügeln rechts und links. Hochmoderner Hybridantrieb. Vorne dran ein schulterbreiter Hybrid, der seine bullige Kraft schon im unteren Drehzahlbereich entfaltete, hinten dran eine  zierliche Hybridin, die dem Ganzen auf Touren half. Das bearbeitete Werkstück oben drauf, wurde – autsch autsch – gewirbelt, gut, dass da die Flügel ein Verrutschen verhinderten. Müssen Formel eins gesehen haben, die Beiden….

Der Sandsack auf der Wunde verhinderte eine möglicherweise geplante Flucht…. Aus dem Futtertablett duftet es, regt den Kohldampf an. Die liebste aller Ehefrauen füttert den Nörgler. Wenn du aber jetzt dozierst – du musst doch essen, einen für die Mama, einen für den Papi, einen für deine liebe Frau, dann springe ich aus dem Bette! So rollt die eine oder andere Erbse in die Laken meiner Stätte des Leidens und sich selbst Bemitleidens. Kein zu verschmerzender Verlust; eine Krankenhausküche ist eben kein Sternerestaurant.

Die vorsorglich eingepackten Klamotten kamen unversehrt mit mir am Abend wieder hinter dem wild schäumenden Dimcay an, die Nacht drauf ist überstanden. Ohne einen angeflanschten Hilfsmotor! Ein Jahr Pause, dann will der Kardiologe wieder neugierig nachschauen, was hinter der Epidermis so alles vor sich geht. Neugieriges Volk, diese Türken….

Peter Hockenholz am 28.November 2012

Zu viele Zombie-Unternehmen: Pleitewelle in Europa erwartet


Zu viele Zombie-Unternehmen: Pleitewelle in Europa erwartet

  |  Veröffentlicht: 26.11.12, 09:30

Die von der Politik geplante Erhöhung der Eigenkapitalquoten soll die Banken sicherer machen. Daher müssen die Banken jenen Unternehmen die Kredite aufkündigen, die keine gesunde wirtschaftliche Entwicklung vorweisen können. Viele Unternehmen, die sich nur mit faulen Krediten über Wasser halten konnten, werden pleitegehen.

Die neuen Bankenregulierungen könnten zu einer steigenden Zahl von Insolvenzen führen. Denn diese verpflichten die Banken zu höheren Eigenkapitalquoten. Und dies könne auf Kosten von „Zombie-Unternehmen“ gehen. In Europa habe es zwar seit Beginn der Schuldenkrise relativ wenige Insolvenzen gegeben. Doch sei dies lediglich auf die lockere Geldpolitik der Zentralbanken zurückzuführen (die EZB verteidigt ihre Maßnahmen – hier). Diese hat den Banken geholfen, den Verfall einiger Kredite aufzuschieben – ein als Stundung bekannter Vorgang. „Zombie-Unternehmen“ würden am Leben gehalten, da sie die aktuell extrem niedrigen Zinsen weiter bezahlen könnten. Doch wachsen diese Unternehmen überhaupt nicht. Vielmehr verwenden sie Ressourcen und Arbeitskräfte auf unproduktive Weise und halten sich nur mit dem billigen Geld der EZB über Wasser.

Nun aber setzen Banken weltweit die strengeren Regulierungen im Rahmen von Basel III um, vor allem die höheren Eigenkapitalquoten. Höhere Eigenkapitalquoten könnten dazu führen, dass die Banken schlechte Kredite herunterfahren, was den Konkurs der betroffenen Unternehmen bedeuten würde. „Dieses Problem hat offenkundig die Aufmerksamkeit – und einige Uneinigkeit – bei den Regulierungsbehörden hervorgerufen“, sagt Nigel Myer von Lloyds zu CNBC. Die Politik rede viel von den „Risiken bei einer Stundung und den Vorteilen ‚ordentlich‘ bewerteter Bilanzen“. Doch noch mehr Sorgen sollten sie sich um die Folgen der höheren Eigenkapitalquoten für die Realwirtschaft machen, warnt Myer.

Novembergruseliges


Novembergruseliges

In diesen eisigen Novembernächten, die Temperatur sank auf so ungefähr fünfzehn Grad Celsius , liegst du warm und weich auf den neuen lammwollenen Unterlagen. Ein silbrig-bleicher Vollmond grinst durch das Fliegenglitter amüsiert herein. Glotz ruhig, Mond!

Kein Käuzlein käuzt,  ein kühler Nachtwind lässt die Klangröhren leise klimpern. Bis eine gewaltige Explosion die Stille, die Idylle, zerreißt. Der Mann im Mond hat mit irgend einem Gegenstand genau den Punkt im Nasenloch getroffen, an der Schöpfer vormals den Niesreflex implantierte. Der Nieser echote im Treppenturm noch um einige Dezibel mehr. Aus dem Bette nebendran tönt ein schlafversunkenes „Aufwischen!

Dann bist du zur Stunde  der Geister, die du nicht gerufen hast, hellwach, verspürst Nachtkohldampf. Kein Geknarre auf der merdiven, der Treppenstiege. Die ist aus Stein. Auch ohne Licht findest du aus alter Gewohnheit auch im Dustern den Kühlschrank, den mit der delikatesten Wurst aus Deutschland drin. Vorfreudiger erhöhter Speichelfluss. Greifst nach dem großen Küchenmesser. Schreck! Schreck! Schreck! Es fühlt sich glitschig an. In einem einsamen Mondstrahl offenbart sich das Entsetzliche: das Messer ist blutig rot! Licht! Gab es einen hinterhältigen Mord? Entwarnung. Meine Liebste bereitete Abend zuvor ihr so ungemein leckeres Tomatenketchup zu. Der Appetit – weg, nicht ganz, nur wenig geschrumpft.

Einmal wach, streichelt der fettige Wurstfinger die empfindsame schwarze Oberfläche des Plattfisch genannten tablet. Neue Tageszeitungen gucken. Die täglich gern gelesene FTD, sie wird am 7. Dezember zu Grabe getragen, die online-Ausgabe gleich mit. Schade drum, äußerst schade. „Keine echten Chancen“: Julia Jäkel, Vorstandsmitglied von Gruner + Jahr, hat das Aus für die „Financial Times Deutschland“ im Interview als „unvermeidbar“ bezeichnet. Kritik kommt jedoch vom Gründungschefredakteur. Der Verlag habe es versäumt, rechtzeitig eine Digitalstrategie zu entwickeln.

Tönt das Wochenmagazin der Sonntagslektüre, auch nicht mehr auf Papier, sondern online. So, wie die Bücher im Regal mehr Staffage wurden, der Plattfisch hat davon mehr als dreihundert Stück im Kleinhirn. Schade genug, kein Jammern und Zagen, nur mutiges Wagen rufet die Arme der Götter herbei. Aber auch diese können der FTD das Leben nicht verlängern….

Weiter im Text. Die Brüsseler Spitzen haben sich – einmal mehr – verheddert. Mit ihrem Tun, Verzeihung mit ihrem Konferieren, haben sie sich auf das Jahr des Herrn 2013 vertagt. Wozu brauchen wir die überhaupt noch? Sie wollen viel viel mehr als die unvorstellbare Zahl von einer Billion, 1.000.000.000 plus nochmal eine Milliarde, 1.000.000, als Schnaps drauf zum Verbraten. Dieweil in Spanien die halbe Jugend kein Auskommen und damit kein Einkommen findet. Wir Deutschen als ausgeguckte Nettozahler zahlen brav und ergeben. Gibt es überhaupt ein einziges Volk in €-Land, in welchem es den Menschen wirklich besser gegangen ist, seit die Politiker sich von „den Märkten“ ihr Handeln aufnötigen ließen?

Wie war das doch gleich noch mit den Griechen? Unsere Kanzlerin im Hitlerlook? Sie argumentieren, die Demokratie erfunden und sich und andere damit beglückt zu haben. Sie seien die Erfinder Europas, sie bauen Lorbeeren an – und ruhen sich darauf aus – macht nichts, wir bezahlen das schon noch. Wie war das doch gleich mit den Griechen und Europa? Hat deren Göttervater Zeus die schöne Europa einst nicht gekidnapt? Hä?

Wie gut, dass der Plattfisch auf leichten Knopfdruck wieder schwarz sieht. Ich ziehe dem Aufdringlichen am schwärzlichen Himmelszelt die Gardine vor und mir die Decke über die Ohren. Bald schon ist dieser gruselige November ja vorüber; es beginnt die selige gnaden- und gewinnbringende Weihnachtszeit.

Peter Hockenholz