That´s a desaster, dear Aslı, you don´t have wi-fi?


but Luiza and I,  WE´ve wi-fi – for contact for all the other friends and for you! Please contact us by this blog – hockenholz@wordpress.de oder by facebook! We´re waiting for you for news from Turkey and from us!

Best regards Peter Hockenholz am 30th August 2013 – unsere liebe Freundin Aslı veröffentlichte diese orginelle Aufforderung, danke!

 

 

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Die Nacht, als der Duvel kam….


Lydia, unsere freundliche Nachbarin hier hinter dem wild schäumenden Dimçay, brachte mir aus ihrer belgischen Heimat eine Kostbarkeit mit: Duvel Belgian Golden Ale. Ein Bier, wie Champagner in der Flasche gereift, mit Champagnerkork verschlossen. So etwas schluckt man nicht mal zwischendurch. Da muss ein Anlass her.

Der kam gestern. Ich brachte unsere freundlichen Gäste um die Ecke zu Akropolhotel zum Transfer nach Antalya. Der Weg hinunter bei gefühlten vierzig Grad ging ja noch, der total schattenlose Rückweg war mühselig; Mensch dehydrierte – und hatte sich dieses besondere Getränk verdient.

Gut gekühlt schmeckte es zum Abend großartig, etwas ganz Besonderes. Der „Feldwebel“ stand weiß und stabil auf dem Henkelglas. Steck deinen Zinken nicht so tief in diesen herrlichen Schaum. Also sprach meine Eheliebste  gar zartfühlend. Da sie kein Bier trinkt, blieb mir der Genuss ganz allein – 750 ml mit 8,5 leckeren Prozenten drin hatte der Duvel zusammengebraut.

In der folgenden Nacht zeigte der Duvel seinen wahren Charakter – Flammen und Rauch schlugen aus dem Schlund. Dort, wo nach Allahs Ratschluss der Magen sich befindet, wütete ein Vulkan, schleuderte hin und wieder verdaute Erdnüsse in die Höhe – kurz, es war die Hölle! Das Gebräu schien in diesem schwefeligen Betrieb im Erdmittelpunkt für flämische und wallonische ausgepichte Trinker zusammengebraut, mein Inneres revoltierte.

Manfred Stolpe, erster Ministerpräsident in Brandenburg nach dem betrügerischen Bankrott der Zone erklärte seine Zusammenarbeit mit den Strolchen so: wer mit dem Teufel Suppe isst, wird sich den Schlips bekleckern.

Der Satansbraten kommt ja nicht mit Pferdehuf, nach Schwefel stinkend und mit hinten aus seiner Hose heraushängendem Schwanz, dich ins Fegefeuer zu holen. So zumindest haben uns die Pfaffen das beigebracht. Der Duvel aus Belgien kam in besonders feinem outfit. Von dem hätte ich jederzeit einen Gebrauchtwagen gekauft.

Heute geht es mir wieder gut, ich habe den Duvel besiegt, klopfe mir selbst auf die Schulter! şerife!

Peter Hockenholz am Tag danach, 29.08.2013

Suphi Kavak: Bürgerinitiative für Frieden in Syrien


„Wir“ haben das überhaupt nicht zu mögen, dass unsere Abhörfreunde so dargestellt werden. Aber das ist die Sicht vieler Menschen hier in unserer Wahlheimat Türkei. Ob „uns“ das passt oder nicht…. Suphi Kavak hat das heute eingestellt.

Peter Hockenholz am 28.08.2013

Verbraucherschützer: Kunden verlieren mit Bausparverträgen viel Geld


Verbraucherschützer: Kunden verlieren mit Bausparverträgen viel Geld

  |  27.08.13, 09:53

Die Bausparkassen verzeichneten im ersten Halbjahr 25 Prozent mehr Bausparer als ein Jahr zuvor. Doch die Verbraucherschützer warnen. Denn die Kunden bekommen in der Anspar-Phase eines Bausparvertrags derzeit nur miserable Zinsen.

Aufgrund der historisch niedrigen Zinsen boomt der Wohnungsbau in Deutschland. Doch Verbraucherschützer raten davon ab, neue Bausparverträge abzuschließen.

„Alle, die heute solchen günstigen Darlehenszinsen hinterher jagen, müssen sich das über miserable Guthabenzinsen teuer erkaufen“, sagte Hartmut Schwarz von der Verbraucherzentrale Bremen dem Spiegel. Denn zwar nehmen die Bausparkassen derzeit Zinsen von nur 1,5 Prozent. Doch in der Anspar-Phasesind die Konditionen entsprechend schlechter.

Der Branchenverband der Privaten Bausparkassen verbuchte für das erste Halbjahr 2013 ein Plus von mehr als 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Allein der Marktführer Schwäbisch Hall konnte 470.000 neue Bausparerhinzugewinnen.

Die Bausparkassen zielen mit ihrer Werbung vor allem auf die Generation unter 25 Jahren ab. „Die meisten, die einen Bausparvertrag unterschreiben, verstehen gar nicht, was sie da kaufen“, sagte Christian Schmid-Burgk von der Hamburger Verbraucherzentrale.

Bei Bausparverträgen gibt es zwei Phasen. In der Anspar-Phase zahlt der Kunde zunächst über eine längere Zeit eine bestimmte Summe ein. Später wird das eingezahlte Geld als Kapital für den Immobilienkauf entnommen, für den die Bausparkasse dann einen Kredit gewährt. Sowohl die Guthabenzinsen in der ersten Phase als auch die zu zahlenden Kreditzinsen sind vergleichsweise gering.

Die Verbraucherschützer raten statt zu Bausparverträgen zu den sogenanntenAnnuitätendarlehen. Dabei vereinbaren Kunde und Bank über einen längeren Zeitraum einen festen Zinssatz. Für eine sichere Geldanlage empfehlen sie zudem einen Banksparplan, bei dem die Sparer monatlich einen festen Betrag aufs Sparkonto einzahlen.

Die Bausparkassen zielen mit ihrer Werbung vor allem auf die Generation unter 25 Jahren ab. „Die meisten, die einen Bausparvertrag unterschreiben, verstehen gar nicht, was sie da kaufen“, sagte Christian Schmid-Burgk von der Hamburger Verbraucherzentrale.

Bei Bausparverträgen gibt es zwei Phasen. In der Anspar-Phase zahlt der Kunde zunächst über eine längere Zeit eine bestimmte Summe ein. Später wird das eingezahlte Geld als Kapital für den Immobilienkauf entnommen, für den die Bausparkasse dann einen Kredit gewährt. Sowohl die Guthabenzinsen in der ersten Phase als auch die zu zahlenden Kreditzinsen sind vergleichsweise gering.

Die Verbraucherschützer raten statt zu Bausparverträgen zu den sogenanntenAnnuitätendarlehen. Dabei vereinbaren Kunde und Bank über einen längeren Zeitraum einen festen Zinssatz. Für eine sichere Geldanlage empfehlen sie zudem einen Banksparplan, bei dem die Sparer monatlich einen festen Betrag aufs Sparkonto einzahlen.

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Schon zu meinen aktiven Zeiten habe ich nach Einarbeitung in diese entzückende Materie, Bausparverträge als staatlich sanktionierten Beschiss und probates Mittel zur Abschöpfung privaten Kapitals gehalten. Dafür gibt es von den Anbietern wundervolle „Argumente“ und schöne bunte Prospekte. Unsere eigene erste Immobilie war mit Bausparverträgen „finanziert“, Verzeihung, abgekocht. Aber viele tausend Fliegen können sich bekanntlich nicht irren….

Peter Hockenholz am 27.08.2013

…. und nicht nur der biber = Paprika…..


Nostalgia Charlie Alanya hat eine Fülle der Früchte dieses unendlich interessanten Landes uns optisch vorgesetzt – selbst in unserem mickrigen Garten haben wir jetzt eine dicke fette Honigmelone unter dem Kraut gefunden – mmmhhh.

Peter Hockenholz amn 27.8.2013

Druschba – über die Freundschaft


Hin und wieder kommen die Jahre in der Zone wieder durch, sie sind nur verdeckt, verdrängt, weg eben. Druschba, druschba, Freundschaft, Freundschaft, durften wir jungen, ohne Kindheit zwar, trotzdem heranwachsend, skandieren. Dabei die Hände über dem Kopf zusammen schlagen und den Bonzen zujubeln. Bis eben diese Bonzen ihre wahre Mörderfratzen nicht länger verbergen konnten. So.

Freundschaften mussten später, in einer anderen Kultur, wachsen. Langsam, prüfend. Freunde gibt es, wenige seit Jahrzehnten, gemeinsam sind wir alt geworden, knötterig, ungeduldig, offen, Freunden gegenüber muss man nicht mehr mit der Maske des Unverbindlichen begegnen.

Freunde in facebook, werden mir zu häufig als Freunde zweiten Grades bezeichnet. Dem sei nachhaltig begegnet. Es sind echte, tiefe, nachhaltige, belastbare Freundschaften für mich in diesen Jahren dieses merkwürdigen Mediums entstanden. Jeden Tag erfüllt mich eine tiefe Freude, mit Freunden in Kontakt treten zu dürfen. Klingt vielleicht kitschig, ist es aber alles andere! Jede Freundin, jeder Freund hat doch irgendwann Freundschaft angeboten.

Wenn Freundschaften die Generationengrenze berühren, dann ruht manches. Die jungen Menschen entwickeln sich, gehen in verantwortungsvolle Berufe, stellen sich seltener und anders dar. Aber es bleiben Freunde für mich.

Nachdenklich macht es mich, so am ziemlich späten Abend, wenn eine Nachricht mich anspringt, dass jemand veranlasst war, einfach mal eine größere Anzahl Freunde in den elektronischen Müll umzusiedeln. Ich musste das auch tun, bei zwei Freunden, die keine waren. Denen habe ich das mitteilen müssen.

Leute, geht mir mit Freundschaften, mit Freunden, sorgsam um! Sie sind das Salz in der Lebenssuppe! Gerade auch die Freundinnen und Freunde in facebook!

Gute Nacht, Peter Hockenholz am 25.08.2013

Die Zukunft ist weit in der Vergangenheit verborgen!


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Ein nachhaltiger Satz, an Aussagekraft nicht mehr überbietbar, richtig? Es gibt keinen Grund, zu Zeiten entschlossener Wahlkämpfe hinter den CduSpdFdpGrünen und noch so vielen anderen zurückzustehen. Die wollen alle Wichtigs werden – und abkochen.

Wir sind beim Thema: abkochen. Ich habe mir soeben eine Tasse Kaffee gekocht und sie frisch, heiß, süß genossen! Erst nun ging mir auf, wie sehr uns neben anderen Nahrungsmittelverfälschern auch die Kaffeeindustrie an den Geschmack an einem Produkt marketingmäßig gewöhnt hat. Harmlosen Gemütes glaubte ich fast selbst schon an den freundlichen Dicken, der den dummen Eingeborenen verklart, wie Kaffee auszusehen, vor allem zu schmecken hat: nach Rendite zu Lasten Dritter nämlich.

Frau Melitta hat uns dazu erzogen, guten Kaffee erst mal durch ein Stück Papier dröppeln zu lassen, alles nur, damit wir Liebhaber des aromatischen Getränks namens Kaffee nur nicht allzu viel Geschmack in der Tasse vorfinden. Das feuchtklebrige Papiersäckchen hielt das, was Euros gekostet hat, vornehm zurück.

Alles vorbei, vergessen, nicht vergeben. Ein neues Zeitalter ist angebrochen, zumindest in der Sarağlar Mahallesi. Ein uraltes gelblichgrünliches Gerät mit einer Kurbel dran, noch warm vom Transport aus Örebro in Schweden, fand sich im Reisegepäck meiner lieben Frau. Liebevoll ergänzt durch röstfrische duftende richtige Kaffeebohnen. Kaffeebohnen, nicht ein gemahlener vakuumverschweißter Prütt.  Schluss mit Kaffe – eine erste Tasse Kaffee hat euphorischen HOCHgenuss erzeugt, ich bin kaffeehigh!

Die Arbeit für eine lächerliche Tasse frischen Kaffee ist beträchtlich. Das Mass aller Dinge ist das Kaffeelot – aus Urgroßmamas Zeiten, wer kennt es noch, ich habe es! Ein Lot Kaffeebohnen oben in den Trichter, den verschließen, damit nicht eine einzige Bohne hinausspringt. Mit fühlbarem Kraftaufwand zwischen den klapprigen Oberdschenkeln fest gehalten, drehen, drehen, drehen, es klingt nach spätem Mittelalter, das aufgebrühte Göttergetränk lohnt jede Anstengung, lass die Knie ruhig zittern!

Die Nachhaltigkeit, ein Modewort Umweltbewusster, ist umfassend gegeben. Wenn alle Türken und auch die paar alten Germanen hier im Lande ihren täglichen Kaffee so zubereiten, welche eine Ersparnis an Atomernergie für die die goldige Zukunft ihrer Kinder. Wer wissen möchte, wie wohl so ein richtig guter Kaffee tut und wie wohl ein täglicher Sport mit der Kaffeemühle den Kreislauf in Gang bringt – nur zu!

Sollte irgend ein Wohlmeinender jedoch auf die Idee kommen, mir seine alte Kaffeekanne mit Streublümchen drauf andrehen zu müssen,  gar noch mit so einem bräunlich eingefärbten Dröppelding an der angeschubsten Tülle und der Vollständigkeit halber auch noch eine leicht muffig riechende Kaffeemütze dazu – draußen steht die Mülltonne…. Drinnen ein neues uraltes Kaffeezeitalter.

Kaffeegenießer Peter Hockenholz am 24. August 2013