Schweinsteiger for President


Barış çankaya

Barış çankaya :Ich wünsche Ihnen viel Glück für Deutschland fussball spiel

Unserem Freund Barış aus der Stadt Nevshehir hoch oben in Kappadokien war es ein Anliegen, uns Deutschen Glück zu wünschen. Danke! Dein guter Wunsch war einer der vielen nachhaltigen Beiträge zur deutschen Glückseligkeit. Wir sind Weltmeister. Weil wir eben wir sind!

Uns Junx haben gesiegt! Wir haben es der Welt gezeigt!

Die Kanzlerin schwenkt enthusiasmiert ihr neues schwarzrotgüldenes Tschlandtäschlein; Freude schöner Fussballfunken! Selbst die totale Fußballnull hinterm wild schäumenden Dimçay verzichtete nationalstolz auf den Schönheitsschlaf und bejubelte an der Seite der Expertin für Ball- und andere Spiele jedes Ereignis im fernen Rio. Ganz ohne alkoholisches Dope. Immerhin ist es die Fastenzeit in unserer Wahlheimat Türkei. Da ist eine Selbstverpflichtung denn auch mal drin.

Der Hype dürfte auch mal abflauen, aber was kommt dann? Die Männer auf dem Rasen haben Alles gegeben, höchster Respekt! Der Herr Schweinsteiger steckte viel Fieses ein – und stand immer wieder auf. Der Herr Neuer stand nicht nur wie der Theodor im Fußballtor, sondern verließ es und sich auf sein Können. Alle Elfe und sein cooler Trainer haben Fußballgeschichte geschrieben und Deutschland über Alle und alles in der Welt auf den Schild der Historie gehoben. Wir wollten dieses Mal nicht den totalen Krieg und haben dafür den totalen Sieg errungen!

Schweinsteiger for President! Was für eine Persönlichkeit, was für eine Repräsentanz für uns! Anders als der jetzige Amtsinhaber, jener, der stillschweigend das Gesetz unterzeichnete, nach welchem die darbenden Abgeordneten noch einen kräftigen Schluck aus der Pulle auf ihre spärlichen Einkommen einstreichen dürfen. Haben wir vor lauter Fußball gar nicht so mitgekriegt, sollten wir wohl auch nicht.

Der Herr Neuer als Verteidigungsminister. An dem käme niemand vorbei. Der Herr Löw als Bundeskanzler usf. Außerdem mal ehrlich, diese jungen Menschen mit nur einem Einzigen dabei, der kurz vor der Rente stehen mag: Sind sie allesamt nicht ein erheblich sympathischerer Anblick als die Dobrindts beiderlei Geschlecht im jetzigen Kabinett?

Hätten die Horcher und Gucker der Hegemonialmacht nicht das Sauerkrautrezept unserer Kanzlerin abgehört, sondern sich auf die wahren Geheimnisträger konzentiert, sie wären nicht so überaus rasch ausgeschieden! Oder auf die Textilhersteller, die es schon voraus wussten, vermutlich aus dem Kaffeesatz lasen, wer der Weltmeister wird……

 

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