Zabita – wahre Freunde und Helfer


Die Zabita, das sind die lokalen Polizeikräfte. Hinter dem wild schäumenden Dimcay kennt man sich, winkt sich zu, grüßt sich, immer freundliche lokale und regionale Beamte. Heute übertrafen sie sich selbst.

Am Freitag, dem dreizehnten erwarteten wir zu spätem Frühstück zwei sympathische Freundinnen, beide überzeugte Öffifahrerinnen – mit genauer Reiseangabe. Die ist nötig, weil Straßenschilder mehr oder weniger nicht vorhanden sind, Hausnummern schon überhaupt nicht, unsere 48er ist wohl die einzige in der Alantur ilk okulu sokak, richtig groß und fett. Ihr nehmt den Bus 202 gegenüber von Koctaş Richtung Fakülte, aber bitte nur wenn zusätzlich das Schild „Akropol“ den Weg ergänzt. Der 202 nimmt mit einer anderen Zusatzanzeige auch einen anderen Weg. Usw. usw.

Den erwischten die Erwarteten – und landeten in der Walachei. Hilfe naht, die Zabita parkte dort, verweigerte die Auskunft. Vielmehr rückten sie zusammen: steigt ein, wir bringen euch hin!
Hin? Bis vor die Haustür! Ja, wißt ihr denn….. natürlich wissen wir, wo Luiza und Pättärr wohnen.

Einmal mehr, türkische Hilfs- und Gastfreundschaft. Wie kommt es, dass der häufig nörgelnde Pessimist sich vorstellt, wie das mit ungekehrten Zeichen in Castrop-Rauxel, Wanne-Eickel und Hannover wohl abgelaufen wäre…. Danke Zabita Alanya-Kestel!

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