Wahlheimat Türkei – und ihre männlichen Privilegien


Kürzlich ging um die Schlachtung des Gewürzladens hinter dem Freitagsmarkt zu Alanya, dem, der kurz vor BIM seine Gewürze und Spezereien feilbietet. Heute geht es um dessen Konkurrenz auf der linken Seite vor der Ecke. Zwei Frau im Laden, eine davon die meine, wählen, fragen, riechen an den Düften des Orients. Ein jungen Kunde männlichen Geschlechtes kam, sah – und siegte leider nicht! Eine der beiden Kundinnen, es war nicht die Türkin, besteht auf ihrem Erst- bzw. Zweitkundenrecht.

Der Ladenschwengel schwafelt etwas von Militär, dem der jungen Kerl angehöre – und das Militär hätte in unserer Wahlheimat alleweil Privilegien, unter anderem, standepede Bedienung einzufordern.
So weit so gut – oder schlecht – dem jungen Militär war es, weil keine Uniform, weder anzusehen oder gar anzuriechen. Zumal auch niemand sonst die Hände an die Hosen- resp. Rocknaht drückte.
Damit ging alles korrekt der Reihe nach – und dem selbstbewußten Türken blieb die Zeit, zu warten – und sich umzuschauen. Das ist hierzulande offenbar immer noch die Regel. Türkinnen erleben das täglich, noch! Mag sich das alsbald wie so vieles im Lande zum Positiven verändern!

Weshalb sieht – oder riecht – man mir nicht an, dass ich nicht das Landei von hinter dem wild schäumenden Dimçay bin, sondern der Kaiser von China? Hiermit sei das bekannt gemacht und ich erwarte, dass man sich unisono tief verneigt, wenn ich mit meinem Einkaufsrucksack auf der Matte stehe. So!

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