Schöne Freunde – die Ablehner in der EU


Wem zerreißt es nicht das Herz, so man das häufig veröffentlichte Bild des angeschwemmten ertrunkenen Kindes sieht – und mit dem Herzen versteht. Ebenso berührend das quicklebendige Kind mit der Mütze eines deutschen Polizisten. Herzerwärmend die vielen Menschen in München und anderswo, welche die Ärmel hochkrempeln und sich um Menschen kümmern, die von ihrem Zuhause türmen mußten. Menschen, denen es nicht wurscht ist, ob Behörden sich mehr oder minder hilflos hinter ihren Paragrafen verstecken.

Sie erzählen dir, was alles nicht geht – und vor allem, warum es nicht geht. Anstatt wie ein Mann, wie eine Frau aufzustehen und sich mit ihren Berufsbremsern in der Vorgesetztenetage notfalls lautstark durchzusetzen – und zu handeln. Natürlich nur, insofern ein Gewissen vorhanden.

Ehe in der Brüsseler Bürokratenhochburg irgend so ein Blödsinn, wie etwa der kleinste Nenner breit diskutiert ist, frieren vor allem den Kindern die kleinen Pfoten – und den Großen auch!

Auch das sogenannte Straßburger Parlament diskutiert lieber, als den nationalen Regierungen nebst ihren Egoismen in den Hintern zu treten und sie vor sich herzutreiben! Hilfe tut not! Und das rasend schnell, in wenigen Wochen ist der Winter da – und vermutlich auch noch die Zelte, mit den Menschen. Von offizieller Seite wird der schwarze Peter frohgemut weitergereicht. Dieses Mal vom Ungarnherrscher. Da sei ein Problem der Deutschen, lässt er den Mann aus Würselen, den Präsidenten de europäischen Parlamentes, abservieren. Und der sich eloquent Gebende dienert sich davon. Wahrlich ein europäisches Vorbild!

Dann hätten wir noch den deutschen Herrn Innenminister, der vor den Kameras seine Denkerstirne in Falten legt, sich sorgend präsentiert – und darüber nachdenkt, wo er an den Angekommenen noch einiges knausern kann.

Früher in meinem Beruf bin ich den Bürokraten unhöflich über den Mund gefahren, sülzten sie mir die Ohren voll, was alles nicht geht. Lasst uns die Zeiten nutzen, herauszufinden, was geht. Und das lasst uns umgehend tun! Altmodisch? Gewiß! Und für Europa gilt: wer solche Freunde hat, der braucht wahrlich keine Feinde mehr…..

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