Antalya und zwei seiner Museen…..


Das mache dem bekennenden Kulturmuffel einmal jemand nach – und goutiere in zwei Tagen hintereinnander gleich zwei museale Etablissements.. Noch niemals dagewesen  und beide Museen waren wie Feuer und Wasser….

Das leuchtende sich innen und außen fröhlich bewegende Kunstmuseu machte frohe Laune auf Museales! Picassos Unsterbliches und Gülers Fotos vom Vergangenen lebten. So, wie die Bediensten, welche alles im Blick hatten. Fröhliche Begrüßung schon beim Empfang – dazu freiwillig gewährte altenfreundliche Eintrittsgebühren.

Freundliche bis herzliche Ansprache auf jeder Etage, jedem Saal der Ausstellung – und die Exponate begannen zu leben, stiegen aus ihren Rahmen, atmeten und verbreiteten Frohsinn. Durch die wachenden Menschen, sie nahmen uns an die Hand – Picassos Stiere – hörten wir sie deutlich,  ganz wie selbstverständlich waren im Saal präsent, . rochen  etwas deutlich, die urigen Gesellen des Meisters der Reduktion der Schöpfung bis hin zu der Reduktion, zur Kunst, es mit wesentlicher Strichführung nahe zu bringen. Ah, kann Museales zu launiger Kunstbetrachtung inspirieren!

Aus den alten Behausungen Antalyas traten Menschen – durch die authentischen Erinnerungen der Erzählenden – und wir mit Blicken nach draußen, auf Vieles, das erhalten blieb aus alter Zeit….

Eine lebensfrohe große Schar kleiner Menschlein, begleitet durch ihre Mütter und eine Frau vom Fach löst die beiden Alten ab. Die wurden schlussendlich mit einem Glase Tee erfrischt. das Gästebuch gern vorgelegt und ebenso gern mit unseren Gedanken versehen. Mehr, mehr Museum! Doch darüber in Kürze mehr. Nur so viel: vorab: glänzende Augen meiner Liebsten! Unter den Talaren , wenig zu schauen von denen, hingegen der Muff von tausend Jahren….. aber davon überreichlich! Beim staatlichen Personal ebenso wie bei den Versehrten aus Marmor…… Bald mehr…..

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Mensch, das freut uns aber sehr….


…ein solches herzliches Willkommen von Ellen, ihen Superbengels, den Superkötern Tyson und Elvis im Erendiz Ellen Hotel zu Kemer wartet heute auf uns! DieTrottellumme und der Basstölpel, wie sich die beiden Ollen im Scherz gegenseitig foppen, gönnen sich eine feine kleine Auszeit in der Metropole Antalya. Dieser erste volle Tag gehörte ganz den Freunden in Kemer. So einige Baustellen waren zu begutachten. Fleißig die Menschen, fleißiger die Wellensittiche und die australischen Papageien, nackte warme winzige warme Wesen…..

Frech das wie ein gerupfter Hahn ausschauende Rabe, der hier sein liebevolles Zuhause gefunden und jeden Finger hackt, der ihn kraulen will, außer Ellens Hand… Ein zauberhafter Aufenthalt für den individuell Reisenden, ob sportlich anspruchsvoll ebenso wie Sofakartoffeln wie wir es sind.

Dazu der sabbernde und noch in viel zu großer schwarzer Jacke lebende deutsche Doggerich Elvis, sich balgend mit mit Tyson, dem Senior des Erendiz Resort in Kemer. Hineintreten in das Individuelle – und sich wohlfühlen! Und sich den Sabbel eines Liebebedürftigen vom Hosenbein wischen oder entfernen lassen.

Der morgige Sonnabend ist ein besonderer Tag. Weil er dem Kunstmuseum Antalya gegört. Einer von beiden meiner Liebsten fest versprochener gemeinsamer Unternehmen in Sachen Kunstgenuß. Ansonsten erkundigt der Kunstbanause sich bei solchem Anlass zuerst nach dem musealen Kaffee, langweilt sich stundenlang und harrt der Aufklärung über Geschautes und Bestauntes.

Antalya nahm sich der Landeier von hinter dem wild schäumenden Dimcay großstädtisch und gar großmütig an mit einem Frühling vom Feinsten, seinen neuen Kleidern, seinem Flair. Es lohnt, über Alanyas freundliche Biederkeit hinaus wieder hier zu sein – und sommers zu wiederholen! Die Expo 2016 aufzusuchen wird ab April zeigen, was die Welt aller Welt zeigen wird.

Florian rät den Auchschontürken, das Ikamet an der Kasse vorzuweisen! Das macht, daß nur der Obulus wie für den in der Wolle gefärbten Türken auf dem Ticket steht, steckt folglich Rendite drin… Hoffentlich zeigt die Expo der Welt  wieder ein freundlicheres Gesicht unserer Wahlheimat Türkei. Und wischt dem Menschen eine Fülle existentieller Sorgenfalten aus den Gesichtern!!! Hoffnung heißt das Zauberwort. Hoffnung auf ein Fitzelchen Einsicht derer, die sich die Welt unter den Nagel gerissen – und die zündeln.

Uns bleiben noch einige Tage bei *diesem sympathischen Patron im sympathischen Patronhotel im Traditionsstadtteil Kaleidci mit der Traumaussicht auf den Hafen – und dem Hoffen, das schon morgen Abend die unsäglichen Balladen aus der Abteilung Herzschmerz der Wunder-BAR gegenüber verklungen sein mögen! „Davon verstehst du nichts!“ Sagte die Trottellumme zu ihrem nun schon wieder älter gewordenen Basstölpel.

 

 

 

 

 

Das Feindbild Europas des Remzi Aru


zu verschenken! Das Feindbild Europas ist soeben in deutscher Sprache erschienen – zweihundert Seiten – Seite um Seite voll euphorischen Lobes über einen Mächtigen – den in unserer Wahlheimat Türkei. Alles nach der Masche des berühmten Tellerwäschers, der es zum Millionär gebracht haben soll.

Alles Schöne und Gute in dieser Welt zusammengestrickt zu einem Epos, das mit diesem Buch der deutschsprachigen Welt mit Pauken und Posaunen zur Kenntnis gebracht wird. Und die deutsche Welt wird sich daran begeistern. bis auf eine Ausnahme – und die bin ich.

Die zwanzig Euros, welche das Feindbild Europas mich kostete, buche ich als Lehrgeld ab, ich habe die Publikation in zehn Minuten quer gelesen, das waren fünf Minuten zu viel für den Nörgler, als den ich mich halte. Ausführlich wird ausgebreitet, in welcher geradezu ungeheuren Weise Türken in der Zeit nach dem Gründer der modernen Türkei durch Korruption und Vetternwirtschaft ausgebeutet worden sind – und aktuell weiter ausgebeutet werden – nur eben von dem Einen nicht…..

Beim Verfasser der sehr gut recherierten Euphorieschwarte habe ich zwei Mal angefragt, ob in seiner Fleißarbeit dieses Thema auch in Bezug auf den Mächtigen und seine Schranzen abgearbeitet wurde. Aber keine Antwort ist schließlich auch eine Antwort, eine sehr beredte Antwort.

Wie gesagt: das ganze Feindbild Europas frei und franko an den Einen, der es geschenkt haben will……

Frühling allerorten?


Frühling, Mandelblüte, MandelbaumFoto Pixabey

Weiß nicht, ob wirklich allerorten, sehe aber hier, hinter dem wild schäumenden Dimçay blühen sie seit vierzehn Tagen – und duften im häufig noch kühlen Abend. Wir sehen sie aus dem Wohnzimmer im derzeit noch betonverschonten Tal.

Und wir warten auf die ersten beiden Fruchtfolgen. Ist die Blüte vorbei, wachsen diese kleinen grünlichen Dinger als die ersten Früchte. Dann folgt sofort die zweite Fruchtfolge: die Jungen der ersten Klassen der Grundschule hängen wie bunte Früchte dazwischen. Die Mädchen nie. Die wollen nicht oder dürfen nicht. Aber sie dürfen unten stehen und die versehentlich hinunter gefallenen Cala, so heißen die grünen Dinger, aufsammeln. Aber nur die, welche in den Hosentaschen beim besten Willen keinen Platz mehr fanden.

Was von der Gefräßigkeit übrig bleibt, das sind Badem, reife Mandeln, eher selten hierorts….. Kurz: Frühling. Man riecht es. Nicht nur auf den Aborten.

Das Sachsenkaff und seine Wutbürger….


…… selbst bis nach Alanya in unserer Wahlheimat Türkei schwappen die Wellen und lassen Meinungen aufeinander und übereinander prallen. Der Auslöser wurde umfänglich von der sogenannten „Lügenpresse“ wie auch sachlich recherchiert berichtet.

>>> Habe nie gehört das Deutsche Polizisten schuld haben, egal in welcher Sache, hätte nichts änders erwartet, Schande für Deutschland, unter Bürokratie verstehe ich was anderes – so sehen ausgedrückte Meinungen in fb aus<<<

Diejenigen, welche es ja im Vorhinein schon wissen, sahen im Polizeieinsatz einmal wieder nur Übergriffe auf die Menschen im Bus. Man immer feste druff auf diese miesen Bullen. Seinem Zorn Ausdruck zu verleihen wird sogar noch dieser Himmler ausgebuddelt, scheußlich!

Nachdenkilchere sehen in den Videos Polizeibeamte, welche die Schutzsuchenden dringendst in der Unterkunft sehen wollen, ehe der aufgehetzte Mob sich nach Steinen umsieht. In einer Situation, als Notsituation gesehen wird, kann man m. E. nicht endlos diskutieren. Da wird zugepackt, um einer Katastrophe vorzubeugen!

Diejenigen in Alanya, die  es kraft Profession besser wissen sollten, machen es sich zu einfach! Es scheint mir sehr unwürdig, wie abweichende Meinungen desavouiert werden!

Interessant zu erfahren für mich wäre, wer da in diesem Kaff irgendwo in Sachsen durchgestochen hat und die Situation damit bewusst herbeiführte.

Die Werbeagentur für Fishermens Friend textete einmal:

Wenn wir zu bunt sind, bist du zu braun….

….. Unsere Wahlheimat Türkei – Marina Bütün 19.02. Zwanzigsechzehn


Viele meiner Landsleute verstehen nicht, wieso sich deutsche Frauen wie ich, die in der Türkei leben, so für dieses Land so stark machen. Die Antwort ist einfach: Weil die Türkei unsere Heimat geworden ist, weil es die Heimat unserer türkischen Ehemaenner ist und die ihrer Familien, die auch seit vielen Jahren unsere türkischen Familien sind. Weil wir türkische Freunde und Nachbarn haben. Wir alle fühlen uns integriert in die türkische Gemeinschaft, die uns hier auch nie wie Fremde behandelt hat. Sie behandeln uns wie Freunde. Dafür sind wir dankbar und wir fühlen uns so zugehörig wie sich ein Auslaender in Deutschland nie fühlen wird. Dafür bin ich unendlich dankbar. Danke Türkei ! Teşekkür ederim Türkiye ! ……

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Das aller Ehren werte Hohe Haus


Ein Jahr lang sitzt Roger Willemsen im Deutschen Bundestag – nicht als Abgeordneter, sondern als ganz normaler Zuhörer auf der Besuchertribüne im Berliner Reichstag. Es ist ein Versuch, wie er noch nicht unternommen wurde: Das gesamte Jahr 2013 verfolgt er in jeder einzelnen Sitzungswoche, kein Thema ist ihm zu abgelegen, keine Stunde zu spät. Er spricht nicht mit Politikern oder Journalisten, sondern macht sich sein Bild aus eigener Anschauung und 50000 Seiten Parlamentsprotokoll. Als leidenschaftlicher Zeitgenosse und »mündiger Bürger« mit offenem Blick erlebt er nicht nur die großen Debatten, sondern auch Situationen, die nicht von Kameras erfasst wurden und jedem Klischee widersprechen: effektive Arbeit, geheime Tränen und echte Dramen. Der Bundestag, das Herz unserer Demokratie, funktioniert – aber anders als gedacht.»Man denkt, alle Welt schaut auf dieses Haus. Und dann findet man so viel Unbeobachtetes.« Roger Willemsen

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Anfang 2014 im S. Fischer Verlag erschienen. Jetzt: Anfang 2016 noch viel aktueller, diese Fleißarbeit – ich lese mit großem Interesse, was in Deutschlands Hohem und aller Ehren werten Hause so vor sich geht. Will es auch jemand lesen, der ein Leseprogramm hat? Ich sende es gerne!