Die Suppe ist – noch – nicht verhagelt


img_20161230_100749.jpgDie Suppe ist noch nicht verhagelt, aber sonst alles außerhalb unserer warmen Stube! Im Osten heller Himmel, obwohl interessierte Meinungsbildner uns den Osten als das Übel aller Welt verächtlich machen. Der Süden zeigt sogar so etwas wie winterliche Sonne an. Der Westen hat es in sich! Seine Schwärze signalisiert so einige Wassermassen ganz von oben. Na, und der Norden? Schweigen.

So wie Herr Obama noch ganz fix in Sachen Weltpolitik tätig wird, so beeilt sich der vorletzte Tag dieses wahnsinnig entzückenden 2016 auch der Himmel – wenn schon, dann richtig oder gar nicht! Das kernige gök gürültüsü konnte phonetisch nicht mehr an gegen den Hagelsturm. Nur die uns adoptiert habende Katze spielt auf der Willkommensfußmatte mit diesen eisigen Hagelkugeln. Ehe sie wieder Einlass begehrt.

Dieweil wärmt sich der Gockel noch im Kühlschrank auf, ehe er uns die Suppe verhagelt. Donnerwetter! Allen Freunden, Bekannten, Zufallslesern, überhaupt Allen ein interessantes 2017! Bleibt gesund! Bleibt hallooowach! Wünschen Luiza ve Pättärr

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Mehr Sicherheit im Verkehr


http://garten.ladenzeile.de/gartendeko-fahnen-piratenflagge/

Fahne / Flagge Pirat Seeräuber NEU 90 x 150 cm Flaggen„macht da was, damit ihr besser gesehen werdet auf den Straßen Alanyas – und auch anders wo!“ Ein Freund, der es gut meint mit uns heute vor BIM in Oba. Die wettergegerbte äußerst sympathische Piratenflagge habe ich ja von Florian mit erworben mit dem „Phaeton.“

Ein biegsames und trotzdem stabiles Rohr fand sich, Kabelbinder wärmen sich ständig im Hause auf; man kann damit außer Kabeln auch so manches andere fest an sich binden …

Der hilfsbereite Freund riet, mit Halbmond und Stern auf rotem Untergrund die Türkenflagge spazieren zu fahren: die Türken freuen sich doch dann … Türkenflagge – oder besser die schwarzrotgüldenen deutschen Nationalfarben? Oder Beides? Oder Türkenflagge mit Piratenwimpel? Diesen oben oder unten? Ein no go! „Gefährlich ist´s, den Leu zu wecken“ …

 

Ihr habt ´nen Knall! Wenn ihr nicht an die Kötis denkt – und an das andere Viehzeugs …


Edith Kammer und Elke Franz haben das in der letzten Nacht gepostet. in fb!

. . . . . es muss aber auch wohl zu schön sein, es mal wieder endlich kernig knallen zu lassen! Man gönnt sich ja sonst nichts!

Wir hier in unserer Wahlheimat Türkei in der Saraglar Mahallesi gleich hinter dem wild schäumenden Dimcay nahe Alanya hören seit Jahren vielleicht einen einzigen, meistens aber überhaupt keinen Knall zum Jahreswechsel. Furchtbar, einfach furchtbar! Wenn es anders wäre.

Grand malheur – wir haben uns eingenässt


Grand malheur – wir haben uns eingenässt – und das mehr als gründlich. Bis jetzt zeigte sich der „Phaeton“ von seiner besten, seiner fröhlichen Seite. Heute, am 28.12.2016. lernten wir ihn richtig kennen. Anstatt vor unserer Ausfahrt die Augen fromm gen Himmel zu erheben und Petrus über das Wetter zu interviwen, fuhren wir leichtsinnig genug in die Metropole Alanya. Von Schokolade und Apfeltasche zurück, Alanya überrascht mit einem besonders eisigen Regen.

„Phaetons“ Wintermäntelchen liegt dieweil wohlverpackt in der Garage und es wird sich eins gegrinst haben. Nicht nur nass, sondern nass und eisekalt, ist der Rückweg in unsere Mahallesi hinter dem Dimcay doppelt so lang. Gefühlten tausenden Autos bewegten wir uns nicht fix genug. Vor allem auf der Fahrerseite, also auf meiner, schwappte das Eiswasser hoch über Fahrzeug und Fahrer hinweg.. Weiter rechts wäre eine Bootsfahrt durch die nicht vorhandene Abflussrinne auch nicht trockener. Ein auf das Dach montiertes zweckentfremdetes Surfbrett macht es auch nicht trockener da oben.

Ein Wetter für echte harte Kerle – und meine Liebste: sag mal ein Wort mit einfältig: jeder von uns hat mindestens zwei Troppen an der Nase – einfältich gleich runter. Es waren viele …

Mit heißem aromatischen Glühwein glühten wir nach – und nach dem Auftauen der Lebensgeister werden wir vermutlich wieder fahren, komme da von oben, was herunter muss!

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… denkt euch, ich habe das Christkind gesehen …


… denkt euch, ich habe das Christkind gesehen … wieder einmal. Es kommt immer wieder auf seinem blauen Rennroller und bringt ihrem lieben Alten häufiger etwas mit aus der Metropole Alanya. Dieses Mal eine funkelnagelneue superwarme Großraumfleecetrainingshose.Für mich ist eben öfter Bescherung unter dem Jahr.

Damit dir nichts abfriert bei diesen eisigen Temperaturen, die auf spiegelglatten Flächen den Taurus herunterrutschen. Und deine Alte, nein, nicht ich, sondern das alte Textil entsorgt werden kann. Was sollen denn die Nachbarn denken, wenn du damit zur Mülltonne latschst. Zugegeben, das etwas fadenscheinig gewordene Textil würde keine Kleiderkammer mehr akzeptieren. Buchsenwechsel ist angesagt.

Ein verdächtiger Knüddel in der Tasche fällt auf, ein verscnnupftes Tempotaschentuch. Ob die Neue vielleicht auch einer Kleiderkammer entstammt? Sitzt sie denn? Aber ja doch, wie auf den Leib geschneidert. Schau doch mal an dir herunter! Und wo ist die Neue? Auch kahler Kopf kann noch schamhaft erröten. Zerknirscht ziehe ich die neue Gutgemeinte wieder aus dem Abfall. So fängt es an! Beim einen früher, bei anderen später…

Fröhliche Weihnachten! Mir ist schön warm da unten …

 

Die Auchluna


Luna, das ist der Name der Traumhündin unserer lieben Freunde, noch am Sonntag wieder Gast hier – und sie durfte auch ihr Juniorherrchen mitbringen, auch wir sind seit langem mit ihr befreundet.

Jetzt haben wir ein Problem! Die samtfellige  Straßenkatze, die uns vor Monaten adoptierte, heißt auch Luna. Ihr Ex, Nachbar und Besitzer von mindestens einem halben Dutzend Katzen und Katern, outete sich! Luna sei im August sechzehn geboren und war die Lieblingskatze seines Sohnes. Als einzige aus der Katzenkaterkolonie durfte sie ihm nachts im Bette die Füße wärmen. Sohnemann längst im Studium. Der Katzenliebhabervater hat etwas gegen Kastrationen, Katzen in den Gärten seien doch wunderbar.

Nun wissen wir, dass Katze, in der Kastrationsbuchhaltung vermeintlich irrtümlich mit o anstatt  a geschrieben, einen Namen hat. Um Lunahündin nicht zu vergraulen, haben wir Lunakatze die Vorsilbe „auch“ zugeteilt. Man kann ja nicht wissen, ob irgendwelche Rechte auf Luna liegen, ihre Leute sind dieweil in …..schland.

Wir entschuldigen uns in aller Form bei Ko, ähem Katze! Du bist keine Straßenkatze sondern kommst aus gutbürgerlichem Hause!

 

 

 

Sitzt du auf deinen Ohren?


„Trotz dieser hochtechnologischen Hörhilfen hörst du mich nicht! Glotzenfilme reimst du dir so halb und halb zusammen und überhaupt…!“ Abgesehen davon, dass es angenehm sein kann, Glotzensülze zu ignorieren, es erzeugt Unmut. Mir meist in den Beinen. Immer muss, darf, ich zu meiner Liebsten rennen und ihr von den Lippen ablesen. Bei ihr, weil sie alles mehrfach wiederholen muss, damit es in die kalkhaltigen Hirnwindungen dringt. Das war gestern; nach über zwei Jahren habe ich nun endlich begriffen, wie Hören geht!

Heute ist die Welt wieder weitgehend eine heile Welt, hört hört! Meine überbordende Affinität zur Technik macht es möglich – nach unzähligen Lehrstunden.  Ich müsse doch nur den Nippel durch die Lasche ziehen – so ähnlich kam es an. Ich müsse doch nur den kleinen blauen Schalter unterm Fernseher anschalten, mir das Steuergerät  um den Hals hängen und riskieren, dass es in die Suppenschale taucht. Lästig und unhygienisch genug.

Dann muss/soll ein Symbol namens blue tooth auf dem handy so lange mit dem fetten Finger so lange gepresst werden, bis wieder ein Symbol erscheint. Hier beginnt das vorweihnachtliche Wunder, das Telefondingens spricht nun mit, erklärt, was weiter zu tun wäre. Aber mit der Drückerei ist lange noch kein Ende. Sie gerne, weil sie mir, siehe weiter oben. Aber der blaue Zahn will vorher wissen, was ich hören, oder nicht hören will – trautes Geflüstere zu zweit, Kneipengeräusche soll er sich sparen, Straßenlärm zu sanftem Flüstern unterdrücken, und so weiter. Seit gestern höre ich „unsere“ Straßenkatze schnurren, holt sie sich die ihr zustehenden Streicheleien ab, selbst das, was die Spatzen aus der Dachrinne tratschen, ich höre es wieder. Danke allen, die meine Ohren, die warm hinter meinen Öhrchen sitzen, mitwirkten. Da hat vor längerer Zeit der Schöpfer den Menschen aus Lehm und ihn hörig gemacht, aber das Haltbarkeitsdatum zu kurz kalkuliert. Das Produkt aus der Rippe muss seinerzeit schon Probleme mit dem Hören gehabt haben…

 

 

 

So sieht´s aus – dank Siemens, keine Reklame, nur, damit die nicht böse werden…