´. . . mein unwiderstehlicher leckere Schinken


img_20170222_085440.jpgnatürlich nicht meiner, präziser der unter meinen Händen gewordene Fleischbatzen, mitgebracht von einer sehr lieben Freundin aus deutschen Landen. Es ist auf dem Küchenbalkon nur ein kleiner Räucherofen vorhanden. Deshalb ging das nur im Drittelverfahren.

Sägemehl aus Pinienholz gibt es bei einer großen Holzsägerei im Sanaıye zu Alanya. Aber so weit ist es noch nicht. Erst wird der Batzen gewaschen, trocken getupft. Für das Zerkleinern von Pfefferkörnern, Pimentkörnern, Nelken und noch so einigem im Mörser kommt das zur abgemessenen Menge Pökelsalz und wird gemischt. Es geht auch normales Salz, nur das Fertigprodukt sieht dann etwas bläßlich aus.

Schinken damit und mit Lorbeerblatt und Rosmarin aus dem Garten den Schinken sanft massieren, fest in Plastik und für drei Wochen in den Kühlschrank. Ihm täglich einen guten Morgen wünschen und umdrehen. Abwaschen, abtrockenen und noch einmal drei Tage in den Kühlschrank.

Ei wie aromatisch der Rauch in die Nase steigt. Kalt räuchern, wichtig. Sonst wird es gebratenes Fleisch! Bei so kleinen Stücken schmeckt er schon nach sechs Mal im Rauch. Dann soll er hängen. Wenn der Kuckuck ruft, Schinken anschneiden. Nur leider ruft er hier nicht. Selbst ist der Mann: laut Kuckuck rufend angele ich einen der drei Gehenkten vom Haken oben aufm Hängeboden – hmmmmm!

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