Bald können wir mit Zitronen handeln . . .


Bald könnten wir mit Zitronen handeln . . .

Pflanzt man Pflanzen, braucht man Geduld. Pflanzt man Bäume, ist eine Sonderration Geduld angezeigt. Unser Garten hat unter anderen Gewächsen auch zwei Zitronenbäume. Einen erhielten wir aus einem Garten, in welcher sich die Fruchtfolge änderte. Nach Zitronen wuchs dort so eine dieser schönscheußlichen Cités und es war kein Platz mehr für Bäume.

Wir sprachen um die Jahrhundertwende beim Bau unserer Hütte mit dem Bauherrn und ein Kamion brachte einen der Ausgegrabenen zu uns. Das sind nun runde fünfzehn Jahre her – und erstmalig erfreute der Alte uns im letzten Jahr mit einer Fülle sehr dickschaliger und supersaftiger Zitronen. Die gesamte Frucht abzüglich der Kerne durch den Mixer ergibt  eine gar köstliche Konfitüre und noch vieles anderes.

Vor drei Jahren kommt meine liebe Frau mit einem etwas mickrigen neuen Bäumlein an, einige dünnschalige dunkelgelbe Früchte, etwa so groß wie ein großes Hühnerei waren als Probe waren in der Baumschule so zwischen Antalya und Alanya zum probieren drangewachsen.

Drei Jahre brauchte der Zugezogene, Pflege, Dünger, selbst erzeugten Kompost und viel höfliche Ansprache, nebst Drohung, ihn zu entsorgen, wenn er nun nicht endlich aus dem Knick kommt. Zureden hilft in solchen Fällen. Er blüht so intensiv, Bienen schlappern sich voll des Nektars. Ich will es ja nicht beschreien, aber es sieht nach vielen Zitronen aus. Abwarten und cay trinken.

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