. . . es geht doch richtig fett aufwärts . . .


4,0325 -0,0064    – 0,16% – -0,16%

EUR/TRY – Euro Türkische Neue Lire

heute morgen 09:33 Lokalzeit Investing.com

. . . und wer aus dieser Entwicklung anderes herauslesen sollte, der erliegt den Amerikanern gehörenden Einschätzern Moodys und Standard & Poors mit ihrem gewohnt schiefen Blick auf die Entwicklung in unserer Wahlheimat Türkei . . .

Mensch vergisst – das Internet nicht . . .


. . . nur die Öffentlichrechtlichen können es sich leisten, Beiträge produzieren zu lassen, um sie in den Giftschrank zu sperren und uns, den Zwangsinanziers, vorzuenthalten. Ob auf Weisung höhern Ortes, sei einmal dahingestellt. Am 13.06.17, dem Geburtstag meiner Frau, stellt ein Boulevardblatt den Weggesperrten für exakt vierundzwanzig Stunden ins Netz. Bei allem Vorbehalt für diese Publikation: dazu gehört Mut. Den sich nur ein Verlagsriese leisten kann, wenn jemand „ein Haar in der Suppe findet.“

Leider kamen wir erst darauf, als der Termin abgelaufen war. Problem yok, befand meine Liebste, es gibt sicher jemanden, der den Film sah, ihn kopierte und ihn in you tube einstellte. Es gab nicht nur diesen einen Mutigen sondern deren mehrere. Wir schauten ihn gestern Abend. Beeindruckend. Für jeden, dessen Pupillen noch nicht braun verklebt sind.

. . . Der Zahlerich und die Adlersche . . .


Die Blitzeaugen waren dem Vernehmen nach schon in früher Zeit meiner Liebsten mitgegeben. Sie blitzen auch heute noch so wie dunnemals. Mal wie in einem nahen Gewitter, meistens intensiv und freundlich zu jedermann. Die Jahre brachten es mit sich, dass wir einander prägten. Wie Zahl und Adler, jeder auf seiner Seite der Münze. Der Zahl, das ist der Ehemann, die Adler meine Liebste.

Die Grammatik schreit mal wieder zum Himmel, aber die Ausnahme von der korrekten Grammatik sei erlaubt. Einfacher ist es mit der Sprache in unserer Wahlheimat Türkei. Hierzulande kennt man Vieles, hingegen keine Artikel,  also  Toroz und Sayı.

Heute musste ein Glied an ihr schwer arbeiten, der rechte Zeigefinger. Nicht vom Indernasebohren sondern vom Tippen auf ihrem Mäusekino; Antworten, antworten, antworten. Nicht nur andere Leute machen die Bekanntschaft ihrer Präzision bei der Anwendung der deutschen Sprache. Badisch ausgedrückt halten das so einige für Tipfelesschei…….. Ich auch, mir ist sie manchmal harsche, öfter liebevoll bei Korrekturen. Nicht Jedem/Jeder gefällt das…

Noch ein weiteres Jahr miteinander, dann willkommen im Club, aber erst in einem Jahr. Nur noch runde 630 Tage, dann sind Zahl und Adler, dieses Mal ganz ohne Artikel an der Oberfläche gülden geworden. Danke Adlerin, ich hoffe doch, damit der Genderei genügt zu haben. Auf ein Neues!

Die Kirschen in Ahmets Garten . . .


. . . Garten trifft es nicht; Ahmets Garten in runden neunhundert über dem Spiegel des Mittelmeeres und noch hinter Mahmut Sedi in den Bergen ist eine unübersehbar große Plantage voller Kirschen, Äpfel, Birnen. Bewachsen mit teilweise uralten Kirschbäumen und dazwischen immer Neuanpflanzungen neuer und altbewährter Obstsorten.

Die Kirschen in Ahmets Garten, sie sind so süß und so groß. Morgen werden werden sie von Ahmets riesiger Verwandtschaft allesamt geerntet und vermarktet, durch den Handel bis nach nach Russland verkauft. Heute durften wir bei unserem Freund seit vielen Jahren uns die Bäuche und die Tragetasche füllen.

Der Ort Mahmut Sedi mit seiner uralten Moschee liegt achthundert Meter über dem Spiegel des Mittelmeeres und die Plantagen liegen noch hundert Meter höher über NN. Nur in dieser Höhe gedeihen Früchte solcher Güte. Winters ist alles unter reichlich Schnee verschwunden.

Nur vor sehr vielen Jahren auf unserer Reise durch Polen knusperten wir ähnlich gute dicke fette Kirschen, Weichselkirschen auf einer Bank im Park des Wawel futtern, im Anblick der Weichsel persönlich.

Bei Ahmet in Mahmut Sedi und vor dem von ihm umgebauten Haus seiner Großeltern zu einem privaten Museum gibt es den bekannten Dreikräutertee aus dem handbefeuerten Samomar: Rosmarin, Minze, Sabbelbei gekocht und aufgewertet durch Ahmets Freundlichkeit. Ein guter Wochenbeginn!

 

Lasst Blumen sprechen, wenn . . .


. . . wenn du herausbekommen könntest, wie man sie motiviert, dir gegenüber den Mund aufzutun.Vielleicht ist aber meine Nichtmotivation gegenüber nach noch einer neuen Sprache ihnen zu Ohren gekommen. Frage ich höflichst, woher sie denn stammen – ein freundliches Nicken. Nicht mehr.

Eigentlich sind die weißen Lilien in unserem Garten längst abgeblüht, haben ihr Grünzeug eingezogen und sammeln Kraft für ein neues Blühen, ist ihre Zeit wieder gekommen. An diesem Sonntag zeigt eine neue Lilie, davon sind zwei Stück hier beheimatet, ihre erste Blüte. An einem Platz, an dem wir niemals neue Lilienzwiebeln steckten.

Auf meine Frage nach dem Woher kommt ein unverbindliches Nicken mit dem schönen Blütenkopf: „Hast du es denn bis heute nicht gerafft, dass es auf ein Zu viel an Fragen eher gar keine oder nur eine kryptische Antwort gibt? Erfreue dich einfach an uns!“

Ich habe verstanden . . .

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. . . eine  Ergänzung: meine liebe Frau hat die Zwiebeln, aus diese Schönheiten wachsen, vor einiger Zeit bei A 101 gekauft und an zwei Stellen im Garten versenkt. Die Herkunft scheint damit geklärt . . .

Käferisches, schön bunt – und nicht nur „braun“


Meist ist unsere Wahlheimat Türkei in Vielem weit weit voraus: in der Zeitrechnung, in der Entwicklung auf allen Gebieten, wirklich allen Gebieten. Nur bei Käfern ist das anders: der türkische Maikäfer setzt sich erst jetzt, im Juni auf meine Hand; hoş geldiniz im Juni. Immer noch besser als nie.

Gott der Schöpfer hingegen versah uns Menschen, die Krone der Schöpfung, nur mangelhaft mit Greif- und Tippwerkzeugen. Musste er doch nicht auf der einen Hand einen Maikäfernachkömmling im Juni auf der einen Hand balancieren und mit der anderen ein Handy betippsen um ein Foto zu erstellen. Deshalb hier kein verwackeltes, sondern ein Exemplar aus Wikipedia.

Backfrisches


Des Morgens in aller Hergottsfrühe kommt laut flötend ein Bäckermeister in seine Backstube.

Nur gelingt ihm an diesem Tage so gut wie gar nichts: die ekmekler kommen so ungefähr wie Briketts aus dem Ofen. Die Brötchen – zum Reintreten – das Apfelkuchenblech rutscht ihm aus der Hand – Sch . . . . .

Was ist der Mann an diesem Tag: eine schallende Back pfeife .

Sorry, aber mehr oder gar Besseres ist am frühen Donnerstagmorgen noch nicht zu erwarten. Immerhin schläft Europa noch und wir hier in der Türkei sind der Zeit, und nicht nur dieser, in allem immer gaaanz weit voraus . . .

Allen ein´  schön‘ ´ Donnerstag!