Lasst Blumen sprechen, wenn . . .


. . . wenn du herausbekommen könntest, wie man sie motiviert, dir gegenüber den Mund aufzutun.Vielleicht ist aber meine Nichtmotivation gegenüber nach noch einer neuen Sprache ihnen zu Ohren gekommen. Frage ich höflichst, woher sie denn stammen – ein freundliches Nicken. Nicht mehr.

Eigentlich sind die weißen Lilien in unserem Garten längst abgeblüht, haben ihr Grünzeug eingezogen und sammeln Kraft für ein neues Blühen, ist ihre Zeit wieder gekommen. An diesem Sonntag zeigt eine neue Lilie, davon sind zwei Stück hier beheimatet, ihre erste Blüte. An einem Platz, an dem wir niemals neue Lilienzwiebeln steckten.

Auf meine Frage nach dem Woher kommt ein unverbindliches Nicken mit dem schönen Blütenkopf: „Hast du es denn bis heute nicht gerafft, dass es auf ein Zu viel an Fragen eher gar keine oder nur eine kryptische Antwort gibt? Erfreue dich einfach an uns!“

Ich habe verstanden . . .

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. . . eine  Ergänzung: meine liebe Frau hat die Zwiebeln, aus diese Schönheiten wachsen, vor einiger Zeit bei A 101 gekauft und an zwei Stellen im Garten versenkt. Die Herkunft scheint damit geklärt . . .

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Backfrisches


Des Morgens in aller Hergottsfrühe kommt laut flötend ein Bäckermeister in seine Backstube.

Nur gelingt ihm an diesem Tage so gut wie gar nichts: die ekmekler kommen so ungefähr wie Briketts aus dem Ofen. Die Brötchen – zum Reintreten – das Apfelkuchenblech rutscht ihm aus der Hand – Sch . . . . .

Was ist der Mann an diesem Tag: eine schallende Back pfeife .

Sorry, aber mehr oder gar Besseres ist am frühen Donnerstagmorgen noch nicht zu erwarten. Immerhin schläft Europa noch und wir hier in der Türkei sind der Zeit, und nicht nur dieser, in allem immer gaaanz weit voraus . . .

Allen ein´  schön‘ ´ Donnerstag!

DIPLADENIA, die Schöne in unserem Garten, nun in voller Pracht.


Dipladenia – Mandevilla sanderi | Hauenstein Rafz

Hinter dem Namen Dipladenia (Mandevilla sanderi) steht ein auffälliges, robustes und pflegeleichtes Blütenwunder mit vielen Namen; Sundaville, Tropidenia

… ginge es nach mir, sie hätte längst den Namen Phlegmania; zögerlich an die Arbeit zu kriegen in diesem Frühjahr. Geduld ist eine meiner charakterlichen Eigenschschaften – und nun blüht sie wieder üppigst  vor dem Eingang unserer Hütte.

Schon in der vergangenen Vegetationsperiode machte sie uns bis in den späten Herbst resp. frühen Winter Blüte um Blüte Freude. Wir wurden gierig, denn es gibt sie in mehreren Farben.

In einer Parkanlage sahen wir sie buchstäblich auf die Palme gehen . . .

KLEO Magazin Alanya am 06.02.2017


KLEO-INFO: Verletzte und Schäden: Starke Erdbeben in Canakkale

Türkei – Rund drei Wochen nach Beginn des Erdbebenschwarmes an der Küste der türkischen Region Canakkale hat die Erdbebenaktivität einen (vorläufigen) Höhepunkt erreicht. Am frühen Morgen registrierten die Behörden das bisher stärkste Beben mit Magnitude 5.3. Wie bei den vorherigen Erdbeben lag das Epizentrum nahe des Dorfes Gülpinar, etwa 30 Kilometer nördlich der griechischen Insel Lesbos.

Nahe des Epizentrums war dieses Erdbeben stark zu spüren. In mehreren größeren Städten brach Panik aus und Menschen verbrachten den Morgen außerhalb der Gebäude. Die Erschütterungen waren bis Istanbul und Bursa zu spüren, ebenso in Teilen des griechischen und bulgarischen Festlands.
In mehreren Dörfern nahe des Epizentrums brachte das Beben ältere unbewohnte Gebäude zum Einsturz. Nach Angaben der Behörden waren diese Häuser bereits von den Unwettern der letzten Wochen betroffen. Neben Gülpinar war vor allem Ayvacık betroffen, wo durch den Einsturz einer Scheune zahlreiche Nutztiere (Schafe) ums Leben gekommen sind.

Auch im Dorf Bayırköy, das knapp 50 Kilometer vom Epizentrum entfernt liegt, gibt es einige Schäden. Mindestens 50 Häuser sind betroffen. Vier Menschen wurden verletzt.
Nach dem Hauptbeben folgten viele kleinere. Die beiden stärksten erreichten bisher M4.2 und 4.0.

Update 12:04 Uhr
Der Erdbebenschwarm geht mit einem weiteren starken Erdbeben weiter. Am Mittag registrierte das Observatorium Kandilli ein weiteres starkes. Zunächst wird mit Magnitude 5.0 eine ähnliche Stärke angegeben, wie beim Beben am frühen morgen. Das Epizentrum lag erneut an der Küste von Canakkale. Es war ebenfalls bis in die umliegenden Millionenstädte Bursa, Izmir und Istanbul zu spüren. Rund um das Epizentrum muss mit weiteren Schäden gerechnet werden.

-.-.-.-.-.-

Erdbeben sind wir auch in Alanya gewöhnt; häufig wackelt es hier, einmal rüttelte mir das Schränkchen den Fernseher in den Arm. Mensch gewöhnt sich. Nächtens kann auch schon mal  das Bettchen vibrieren. Dann fühlst du dich wie die Prinzession auf der Erbse. Aber wenn es so heftig zur Sache geht wie just in Canakkale, dann müssen irgendwelche Mächte das auslösen, vielleicht auch the new American President? Oder, noch übler, seine Schranzen?  Oder ob sich die tektonischen Platten verhalten wie Seehofer und Merkel? Man wird ja wohl noch mal fragen dürfen . . . .

Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern . . .

Die Suppe ist – noch – nicht verhagelt


img_20161230_100749.jpgDie Suppe ist noch nicht verhagelt, aber sonst alles außerhalb unserer warmen Stube! Im Osten heller Himmel, obwohl interessierte Meinungsbildner uns den Osten als das Übel aller Welt verächtlich machen. Der Süden zeigt sogar so etwas wie winterliche Sonne an. Der Westen hat es in sich! Seine Schwärze signalisiert so einige Wassermassen ganz von oben. Na, und der Norden? Schweigen.

So wie Herr Obama noch ganz fix in Sachen Weltpolitik tätig wird, so beeilt sich der vorletzte Tag dieses wahnsinnig entzückenden 2016 auch der Himmel – wenn schon, dann richtig oder gar nicht! Das kernige gök gürültüsü konnte phonetisch nicht mehr an gegen den Hagelsturm. Nur die uns adoptiert habende Katze spielt auf der Willkommensfußmatte mit diesen eisigen Hagelkugeln. Ehe sie wieder Einlass begehrt.

Dieweil wärmt sich der Gockel noch im Kühlschrank auf, ehe er uns die Suppe verhagelt. Donnerwetter! Allen Freunden, Bekannten, Zufallslesern, überhaupt Allen ein interessantes 2017! Bleibt gesund! Bleibt hallooowach! Wünschen Luiza ve Pättärr

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Grand malheur – wir haben uns eingenässt


Grand malheur – wir haben uns eingenässt – und das mehr als gründlich. Bis jetzt zeigte sich der „Phaeton“ von seiner besten, seiner fröhlichen Seite. Heute, am 28.12.2016. lernten wir ihn richtig kennen. Anstatt vor unserer Ausfahrt die Augen fromm gen Himmel zu erheben und Petrus über das Wetter zu interviwen, fuhren wir leichtsinnig genug in die Metropole Alanya. Von Schokolade und Apfeltasche zurück, Alanya überrascht mit einem besonders eisigen Regen.

„Phaetons“ Wintermäntelchen liegt dieweil wohlverpackt in der Garage und es wird sich eins gegrinst haben. Nicht nur nass, sondern nass und eisekalt, ist der Rückweg in unsere Mahallesi hinter dem Dimcay doppelt so lang. Gefühlten tausenden Autos bewegten wir uns nicht fix genug. Vor allem auf der Fahrerseite, also auf meiner, schwappte das Eiswasser hoch über Fahrzeug und Fahrer hinweg.. Weiter rechts wäre eine Bootsfahrt durch die nicht vorhandene Abflussrinne auch nicht trockener. Ein auf das Dach montiertes zweckentfremdetes Surfbrett macht es auch nicht trockener da oben.

Ein Wetter für echte harte Kerle – und meine Liebste: sag mal ein Wort mit einfältig: jeder von uns hat mindestens zwei Troppen an der Nase – einfältich gleich runter. Es waren viele …

Mit heißem aromatischen Glühwein glühten wir nach – und nach dem Auftauen der Lebensgeister werden wir vermutlich wieder fahren, komme da von oben, was herunter muss!

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Viel Wirbel auf dem Wasser…


Freundin Bea war mehr geschlaucht als wir hier hinter dem Dimçay, der heute ziemlich wild schäume  dürfte. Bei diesem herrlichen Regen verkniffen wir uns den Weg zur Kontrolle.

Wir sahen den Hortum, den Schlauch auch, aber viel kleiner, weil eben Bea da hinten in Yeşilköy ihn für sich reservierte. Gießen von Hand – heute nicht so notwendig, ein gök gürültüsü, ein kerniges Gewitter nimmt uns die Arbeit aus der Hand – weiter so!

Dienstag 18.10l2016 um 10:30 Uhr – mit der Option auf Verlängerung…. – aber wir lassen uns auch von den weissen erbsenähnlichen Geschossen nicht die Laune verderben…