. . . einen UNschönen UNguten Morgen . . .


. . . zum Einstieg diese „Ouvertüre“: sollte es einen des türkischen Kundigen geben, bitte ich artig um Übersetzung in diese Sprache und darum, diese anzuhängen, danke!

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Drei dieser Pötte, steinbeschwert und mit frischem Wasser gefüllt standen gestern in der Nacht vor den drei Häusern in der Mahallesi, gedacht für nachtdurstige Tiere, Straßenkötis, dto. Katzen, Geckos, Eidechsen, Schlangen und und. Dafür strichen wir Lob von Anderen ein, eine Schreiberin mit einem Wort. Inshalla. Wir wissen nun warum! Morgens fanden wir einen Behälter, der offenbar zum Fußballspielen her hielt, die anderen verschwunden. Wut! Aber von Wut allein gibt es keine neue Nachtbar für Tiere!

Nun steht ein neuer Topf dort – mit Gebrauchsanweisung. Für die Doofen! Nicht unter den Viechern, sondern für die Bescheuerten, bei denen es im Oberstübchen nicht reicht!

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. . . und diese Töppe stehen nicht zur Verschönerung hier . . .


. . . es sind ihrer drei, jeder voll Wasser und mit einem Stein drin. Sie finden sich an der Straßenseite und sind eine nächtliche Einladung an frei lebende Hunde, Katzen, Schlangen, Geckos und was im Dunkeln sonst noch unterwegs ist und welche bei fast achtunddreißig Grad Celsius Durst haben. Morgens wird kontrolliert und wieder aufgefüllt. şerife . . .

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Treibt niemanden ins Armenhaus, wenn er vom Soffa oder aus dem pool rutscht und dem Nachtgeviecher Trinkbares reicht. Richtig?

. . . Hohlkörper . . .


Schön und attraktiv sind sie, die Schönen mit der ansehnlichen Taille. Hängen herum und klappern, wenn ein Lüftchen sie nur anhaucht. Hohl sind sie und, nimmt man es genau, zu nichts nütze.

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Vor Jahren erhielt ich einige dieser hohlen Dinger, die noch etwas Leben in sich bargen – und die sorgen für Nachwuchs. Der hangelt sich, wie soziale Ranken es vormachen, an Hilfen in die Höhe, braucht viel Nahrung, viel Zuwendung. Dann hängen die dicken Grünen im Herbst wieder herum . . .

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Schön sind sie und wenn sie hängen, auch sehr ansehnlich. (Liegt wohl an meiner Einstellung,dass ich  im Zusammenhang mit Kalebassen immer an Politiker*innen denken muss . . . ). Etwaige Ähnlichkeiten mit solchen sind – natürlich – nicht gewollt! Auch nicht mit Leuten, die Politikern in vorauseilendem Gehorsam nach dem Munde schreiben . . .

. . . wie die „große weite Welt“ aus der Provinz betrachtet ausschaut . . .


Aus der Perspektive tiefster Provinz, also aus der Sarı Ağlar Mahallesi, gleich hinter dem wild schäumenden Dimcay belegen, ist Deutschland Äonen weit fort. Aber die Medien lassen uns nicht unterbelichtet; ein großer deutscher Bundeskanzler starb. Deutschland hat zwar noch Kohlköpfe, aber keinen Bundeskanzler gleichen Namens mehr.

Wir schaffen Abhilfe! Innerhalb von nur fünf Tagen in Komposterde, versehen mit Wärme von oben und Wasser von unten meldeten sich die Treiblinge der Sorte Rheinischer Butterkohl. Den gibt es nicht mehr, Europas Normierer wollten das so. Ein lieber Freund zog Samen heran und einige davon kommen hier bei uns an das Tageslicht.

Rheinländische Freunde: ah, du ziehst Rheinischen Butterkohl, lecker lecker. Die sollen heftig in die Höhe schießen und die Wintertafel bereichern; immerhin erreichen sie eine Höhe von bis zu zwei Metern.

Auch in Deutschland gibt es Interessierte, welche alte Sorten wiederbeleben, ganz genau so, wie wir hier in der türkischen Provinz. Ansonsten ist man in unserer Wahlheimat Türkei sehr innovativ – in allen Richtungen . . .

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. . . es geht doch richtig fett aufwärts . . .


4,0325 -0,0064    – 0,16% – -0,16%

EUR/TRY – Euro Türkische Neue Lire

heute morgen 09:33 Lokalzeit Investing.com

. . . und wer aus dieser Entwicklung anderes herauslesen sollte, der erliegt den Amerikanern gehörenden Einschätzern Moodys und Standard & Poors mit ihrem gewohnt schiefen Blick auf die Entwicklung in unserer Wahlheimat Türkei . . .

Mensch vergisst – das Internet nicht . . .


. . . nur die Öffentlichrechtlichen können es sich leisten, Beiträge produzieren zu lassen, um sie in den Giftschrank zu sperren und uns, den Zwangsinanziers, vorzuenthalten. Ob auf Weisung höhern Ortes, sei einmal dahingestellt. Am 13.06.17, dem Geburtstag meiner Frau, stellt ein Boulevardblatt den Weggesperrten für exakt vierundzwanzig Stunden ins Netz. Bei allem Vorbehalt für diese Publikation: dazu gehört Mut. Den sich nur ein Verlagsriese leisten kann, wenn jemand „ein Haar in der Suppe findet.“

Leider kamen wir erst darauf, als der Termin abgelaufen war. Problem yok, befand meine Liebste, es gibt sicher jemanden, der den Film sah, ihn kopierte und ihn in you tube einstellte. Es gab nicht nur diesen einen Mutigen sondern deren mehrere. Wir schauten ihn gestern Abend. Beeindruckend. Für jeden, dessen Pupillen noch nicht braun verklebt sind.

. . . Der Zahlerich und die Adlersche . . .


Die Blitzeaugen waren dem Vernehmen nach schon in früher Zeit meiner Liebsten mitgegeben. Sie blitzen auch heute noch so wie dunnemals. Mal wie in einem nahen Gewitter, meistens intensiv und freundlich zu jedermann. Die Jahre brachten es mit sich, dass wir einander prägten. Wie Zahl und Adler, jeder auf seiner Seite der Münze. Der Zahl, das ist der Ehemann, die Adler meine Liebste.

Die Grammatik schreit mal wieder zum Himmel, aber die Ausnahme von der korrekten Grammatik sei erlaubt. Einfacher ist es mit der Sprache in unserer Wahlheimat Türkei. Hierzulande kennt man Vieles, hingegen keine Artikel,  also  Toroz und Sayı.

Heute musste ein Glied an ihr schwer arbeiten, der rechte Zeigefinger. Nicht vom Indernasebohren sondern vom Tippen auf ihrem Mäusekino; Antworten, antworten, antworten. Nicht nur andere Leute machen die Bekanntschaft ihrer Präzision bei der Anwendung der deutschen Sprache. Badisch ausgedrückt halten das so einige für Tipfelesschei…….. Ich auch, mir ist sie manchmal harsche, öfter liebevoll bei Korrekturen. Nicht Jedem/Jeder gefällt das…

Noch ein weiteres Jahr miteinander, dann willkommen im Club, aber erst in einem Jahr. Nur noch runde 630 Tage, dann sind Zahl und Adler, dieses Mal ganz ohne Artikel an der Oberfläche gülden geworden. Danke Adlerin, ich hoffe doch, damit der Genderei genügt zu haben. Auf ein Neues!